Motiv: Ulich Kochinke, Nastja Rot, Branka Pavlović

Motiv: Ulich Kochinke, Nastja Rot, Branka Pavlović

MÄDCHENORCHESTER (GIRLS’ ORCHESTRA // ORKIESTRA DZIEWCZĄT)
Kommende Vorstellung in Auschwitz, Polen / Next show in Auschwitz, Poland:

14.11. 2019 - 18 Uhr

(mit polnischen und englischen Übertiteln // with polish and english surtitles)

Oświęcimskie Centrum Kultury
ul. Śniadeckiego 24
32-600 Oświęcim

 Eintritt frei - Zugangstickets - bitte reservieren!
Free admission - please reserve your admission ticket

kasa@ock.org.pl oder // or tickets@spree-agenten.de

For English see below

MÄDCHENORCHESTER

Musiktheater mit klassischer und elektronischer Musik nach Erinnerungen der Mitglieder des Frauenorchesters Auschwitz

Nächste Vorstellungen:


19.09. 19 Uhr**
im Anschluss an die Vorstellung - Austauschformat "Kartographie" mit Theaterscoutings Berlin.
20.09. 20 Uhr*
- Gesprächsrunde im Anschluss an die Vorstellung
14.11. 19 Uhr - Oświęcim / Auschwitz

Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin
Tickets:

Telefon 030. 56 82 13 33 - karten(at)heimathafen-neukoelln.de - www.heimathafen-neukoelln.de
16,- Euro | ermäßigt 10,- Euro | Schüler 8,- Euro

"Wenn wir nicht gut spielen, kommen wir ins Gas." (Alma Rosé, 2. Dirigentin des Mädchenorchesters)

Video: Branka Pavlović, Nikola Polić

Die Inszenierung ist eine des Verzichts. (…) Jegliches real Äußerliches eines KZ braucht die Inszenierung nicht. Und doch ist all das Genannte anwesend. Es geht durch die Münder der jungen Menschen, lebt in ihren Gesten, in dem, was an Geräuschen und Musik dazu in Beziehung steht. Das »Mädchenorchester« ist ein Wunder der Stilisierung.
(Neues Deutschland)

Bewegendes Dokumentartheater. (Berliner Morgenpost)

Die beeindruckende Inszenierung verzichtet visuell auf Schreckensbilder. Das Bühnenbild ist auf wenige, allerdings sorgfältig ausgesuchte Details reduziert. (…) Die tödliche Bedrohung ist auch in der Bühnenmusik der Komponistin Munsha in jeder Sekunde zu spüren. (Inforadio)

Harte, brutale Worte treffen in geradezu absurden Szenerien auf sanfte Töne. (Berliner Zeitung)

“Mädchenorchester“ ist ein Stück über die Schönheit und Verletzlichkeit von Musik. (...) Das Konzept, ein Jugendensemble auftreten zu lassen, geht hervorragend auf. Dabei greift das Stück elementare Fragen auf. Antworten finden sich in den leisen Zwischentönen. (Tagesspiegel)

Musiker und Darsteller bilden einen gemeinsamen Klangkörper der Erinnerungen. Es sind Erinnerungen des Schreckens und der Erniedrigung. (...) Das Zusammenspiel von Berliner Schülern und Schauspiel- und Musikprofis verleiht der Aufführung Authentizität – auch die Mitglieder des Mädchenorchesters von Auschwitz waren zum Teil erst 16 Jahre alt.
(rbb Fernsehen, Kowalski & Schmidt)

Die Biografien der Musikerinnen und ihr Lebenswille werden auf berührende Weise lebendig und die Musik schafft starke, atmosphärische Erinnerungsräume. (zitty)

Motiv: Ulrich Kochinke, Nastja Rot, Branka Pavlović; Grafik: Ulrich Kochinke (spreeagenten)

Motiv: Ulrich Kochinke, Nastja Rot, Branka Pavlović; Grafik: Ulrich Kochinke (spreeagenten)

Das Räderwerk der Vernichtungsmaschinerie Auschwitz dreht sich – begleitet von Orchestermusik. Musizieren auf Befehl, musikalische Zwangsarbeit. Frauen im Alter von 16 bis 40 Jahren sehen unvorstellbares Grauen und müssen dazu aufspielen. Die Musik erfüllt Funktionen: Sie ist Ausdruck der Macht der Nationalsozialisten, sie koordiniert und rhythmisiert Arbeit, sie beruhigt und quält, sie dient der Unterhaltung und Entspannung der SS-Offiziere. Die Frauen müssen funktionieren, sie spielen um ihr eigenes Leben.

Das zeitgenössische Musiktheater der spreeagenten widmet sich den Erinnerungen von Zeitzeuginnen, die Mitglieder des Frauenorchesters von Auschwitz waren. Es entsteht ein grenzüberschreitender Dialog zwischen Text und Musik; klassischem Repertoire und elektronischer Neukomposition; zwischen Vergangenheit und Gegenwart; Zeitzeuginnen, Ensemble und Publikum zu den Fragen „Wie kann man überleben?“ und „Was bedeutet mir meine Kunst?“

„Wir haben gezittert und geweint, uns sind die Tränen runter gelaufen. Du konntest den Menschen nicht helfen, du wusstest, die gehen jetzt ins Gas und du musst da stehen und musst spielen.“ (Esther Bejarano, Akkordeonistin)

Eine Gruppe junger Darsteller*innen und Orchestermusiker*innen bilden gemeinsam mit Profis aus den Bereichen Schauspiel und Gesang das Ensemble. Sie werden zum Klangkörper der Erinnerungen der Musikerinnen von Auschwitz und ihrer individuellen persönlichen und künstlerischen Verarbeitung über das Ende des Zweiten Weltkrieges hinaus.

Man kann Musik nicht beschmutzen. Musik ist unberührbar, das ist das Wunderbare, das ist die Kraft der Musik. (Anita Lasker- Wallfisch, Cellistin)

Premiere: 29. August 2019, 19 Uhr
Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin

Bericht Inforadio, Beeindruckend bedrückend: "Mädchenorchester" im Heimathafen

rbb Kulturradio, Interview Susanne Chrudina

Deutschlandfunk Kultur - Tonart, Interview Susanne Chrudina, Munsha aka Daniela Lunelli

Neues Deutschland, “Konzertsaal der Unmenschlichkeit”

Tagesspiegel, “Musik am Abgrund”

Vorbericht, rbb Fernsehen, “Kowalski & Schmidt”

digital Berlin, Portrait Munsha aka Daniela Lunelli
digital Berlin, Interview mit Munsha aka Daniela Lunelli

Fotos: Nihad Nino Pušija

Mit: Sonja Kessner, Schauspiel | Anna Langner, Sopran, Schauspiel und |
Lea Böhm, Elli (Liam) Drews, Mounir El-mohamad, Denise Priegnitz, Emelie Stein, Rudi Stein, Jardel Tibusseck, Schauspiel
JungesKammerEnsemble der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg:
Adrian Petersen, Flöte | Sophie Irmer, Oboe | Anne Hänisch, Klarinette | Nele Wolf, Fagott | Cornelius Bernitzky, Horn | Gabriela van Dijk, Konzertmeisterin, Solistin, 1. Geige | Josephin Ber- ger, 1. Geige | Florian Schumann, 1. Geige | Rebecca Meisel, 1. Geige | Lukas Postulka, 1. Geige | Luise Homann, 2. Geige | Birte Tröger, 2. Geige | Therese Wegerich, 2. Geige | Olga Yanchuk, 2. Geige | Emeli Tröger, Bratsche | Yves Hachenberger, Bratsche | Tobias Ronneberg, Cello | Hanna Ittner, Cello | Jonas Fink, Bass | Sophie Oberschmidt, Akkordeon | Leon Pester, Pauke/Schlagwerk

Konzept, Text, Regie: Susanne Chrudina I Komposition, Musikalische Leitung: Daniela Lunelli aka Munsha I Bühne, Kostüme: Stefan Oppenländer I Orchesterleitung, Dirigat: Till Schwabenbauer I Dramaturgie: Sabine Salzmann I Produktionsleitung, Regieassistenz: Chris Wohlrab I Kostümassistenz: Isabella Schuh I Musikwissenschaftliche Mitarbeit, Dirigat: Gabriela van Dijk I Pädagogische Begleitung: Jördis Gierig I Filmdokumentation: Branka Pavlovic ́, Nikola Polic ́ I Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Nora Gores I Grafik: Ulrich Kochinke I Technischer Leiter: Christoph Wüst I Ton: Aiva Yamac I Lichttechniker: Stephen Willaredt, Tobias Bischoff I Praktikantin Maskenbild: Nataša Trifunać, Hospitanz Technik: Tjark Lasch

Eine Produktion der spreeagenten in Kooperation mit der Ernst- Haeckel-Schule Berlin-Hellersdorf, dem JungenKammerEnsemble der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg, dem Jugendkammerorchester Berlin e. V., TATWERK | Performative Forschung, Theaterscoutings, dem Heimathafen Neukölln und dem Kulturzentrum Auschwitz (Oświęcimskie Centrum Kultury).

Gefördert durch den HAUPTSTADTKULTURFONDS und aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

Wir danken dem „Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e. V.“ für die finanzielle Unterstützung, dem Staatlichen Museum und Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und dem Theaterhaus Mitte.

Medienpartner ist die
taz. die tageszeitung.

Photos: spreeagenten; 1) Das Mädchenorchester Auschwitz – so, wie es der Mithäftling Mieczysław Kościelniak erlebte und 1944 zeichnete// Girls Orchestra - drawing by concentration camp prisoner Mieczysław Kościelniak ; 3) Michal Rovner, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau //Michal Rovner at Auschwitz Memorial and Museum

Photos: spreeagenten; 1) Das Mädchenorchester Auschwitz – so, wie es der Mithäftling Mieczysław Kościelniak erlebte und 1944 zeichnete// Girls Orchestra - drawing by concentration camp prisoner Mieczysław Kościelniak ; 3) Michal Rovner, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau //Michal Rovner at Auschwitz Memorial and Museum


Motif: Ulich Kochinke, Nastja Rot, Branka Pavlović

Motif: Ulich Kochinke, Nastja Rot, Branka Pavlović

MÄDCHENORCHESTER (GIRLS’ ORCHESTRA)

Musical theater with classical and electronic music reminiscent of the members of the Women's Orchestra of Auschwitz

Next Shows (with english surtitles):

19.09., 7 p.m. - subsequently Exchange format "Cartography" by Theaterscoutings Berlin
20.09., 8 pm. - subsequently discussion
14.11. 19 Uhr - Oświęcim / Auschwitz (Poland)

Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin
Tickets:
Phone +49 (0)30. 56 82 13 33 - karten(at)heimathafen-neukoelln.de
www.heimathafen-neukoelln.de
16,- Euro | reduced price 10,- Euro | Pupils 8,- Euro

Video: Branka Pavlović, Nikola Polić

If we don’t play well, they’ll send us to the gas chambers. (Alma Rosé, 2nd conductor of the Women's Orchestra of Auschwitz)

The staging follows renunciation (...)It doesn’t need any real appearance of a concentration camp. And yet all this is present. It sounds through the young people's mouth, lives in their gestures, is present through sounds and music which are related. „Mädchenorchester“ ("Girl's Orchestra") is a miracle of stylization. (Neues Deutschland)

Moving documentary theater. (Berliner Morgenpost)

The impressive staging visually renounces horror pictures. The stage design is reduced to a few, but carefully selected details. (...) Also the stage music by composer Munsha makes the deadly menace perseptible in every second. (Inforadio)

Hard, brutal words strike soft tones in downright absurd scenes. (Berliner Zeitung)

"Mädchenorchester" ("Girl's Orchestra")is a play about the beauty and vulnerability of music. (...) The concept to let it be performed by a young ensemble works excellently. Thereby the play seizes elementary questions. Answers can be found in the silent nuances. (Tagesspiegel)  

Musicians and performers form a common resonant body of memories. Memories of horror and humiliation. (...) The interaction of Berlin students and acting and music professionals gives the performance authenticity – as partly the members of the girls' orchestra of Auschwitz were also only 16 years old. (rbb Television, Kowalski & Schmidt)

The musicians' biographies and their will to live come to life in a touching way and the music creates strong, atmospheric spaces of memory. (zitty)

spreeagenten_MO_Postkarte_105x210_RGB-1.jpg

As the Auschwitz wheels of destruction turn, it is accompanied by orchestral music. Music on command. Forced musical labor. Female concentration camp prisoners between the ages of 16 and 40 witness unimaginable horror and have to play to it. The music fulfills functions: it has to express the power of the National Socialists; it coordinates and rhythmizes work; it calms and tortures; and it serves to entertain and relax the SS officers. The female musicians have to perform: it’s a matter of life and death.

This contemporary musical by spreeagenten is devoted to the memories of those who witnessed this horrific period of history, the members of the Women's Orchestra of Auschwitz. The result is a cross-border dialogue between text and music, classical repertoire and electronic composition, past and present; it’s also a dialogue between the witnesses, ensemble and audience on the questions of "How to survive?" and "What does my art mean to me?"

We trembled and cried, tears running down. You couldn’t help people. You have to stand and play, knowing they were on the way to the gas chambers. (Esther Bejarano, Accordionist)

The ensemble consists of a group of young performers and orchestral musicians, combined with acting and singing professionals. They become the resonant body of the memories of the musicians of Auschwitz, as well as of their individual personal and artistic workmanship beyond the end of the Second World War.

You can‘t soil music. Music is untouchable, that’s the magic of it, that’s the power of music. (Anita Lasker-Wallfisch, Cellist)

Premiere: 29th August 2019, 7 p.m.
Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin

Report Inforadio, Impressively oppressive: "Mädchenorchester" at Heimathafen

rbb Kulturradio, Interview Susanne Chrudina

Deutschlandfunk Kultur - Tonart, Interview Susanne Chrudina, Munsha aka Daniela Lunelli

Neues Deutschland, “Concert Hall of Inhumanity”

Tagesspiegel, “Music on a razor-edge”

Preliminary report, rbb Fernsehen, “Kowalski & Schmidt”

digital Berlin, Portrait Munsha aka Daniela Lunelli
digital Berlin, Interview with Munsha aka Daniela Lunelli

With: Sonja Kessner, Performance | Anna Langner, Soprano, Performance and Lea Böhm, Elli (Liam) Drews, Mounir El-mohamad,
Denise Priegnitz, Emelie Stein, Rudi Stein, Jardel Tibusseck, Performance
JungesKammerEnsemble Schostakowitsch-Music School Berlin-Lichtenberg: Adrian Petersen, flute | Sophie Irmer, oboe | Anne Hänisch, clarinet | Nele Wolf, bassoon | Cornelius Bernitzky, cornet | Gabriela van Dijk, Concertmistress, Soloist, 1st violin | Josephin Ber- ger, 1st violin | Florian Schumann, 1st violin | Rebecca Meisel, 1st violin | Lukas Postulka, 1st violin | Luise Homann, 2nd violin | Birte Tröger, 2nd violin | Therese Wegerich, 2nd violin | Olga Yanchuk, 2nd violin | Emeli Tröger, viola | Yves Hachenberger, viola | Tobias Ronneberg, cello | Hanna Ittner, cello | Jonas Fink, bass | Sophie Oberschmidt, accordion | Leon Pester, timbal/percussion

Concept, Text, Director: Susanne Chrudina I Composition, Musical Director: Daniela Lunelli aka Munsha I Set & Costume Design: Stefan Oppenländer I Orchestra Director, Conducting: Till Schwabenbauer I Dramaturgy: Sabine Salzmann I Production Management, Assistant Director: Chris Wohlrab I Costume Assistant: Isabella Schuh IMusicological Assistance, Conducting: Gabriela van Dijk I Pedagogical Support: Jördis Gierig I Film Documentary: Branka Pavlović, Nikola Polic ́ I Public Relations Nora Gores I Graphic Design: Ulrich Kochinke I Technical Director: Christoph Wüst I Sound: Aiva Yamac I Lighting Technician Stephen Willaredt, Tobias Bischoff I Intern Make-up: Nataša Trifunać, Guest Student Technical Department: Tjark Lasch

A spreeagenten production in coproduction with Ernst-Haeckel-School Berlin-Marzahn, JungesKammerEnsemble Schostakowitsch-Music School Berlin-Lichtenberg, Jugendkammerorchester Berlin e. V., TATWERK | Performative Forschung, Theaterscoutings, Heimathafen Neukölln and Oswiecim Cultural Center (Oświęcimskie Centrum Kultury).

Funded by Capital Cultural Fund (Hauptstadtkulturfonds) and with funds by Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


We want to thank „Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e. V.“ for financial support, Auschwitz-Birkenau Memorial and Museum and  Theaterhaus Berlin Mitte for support.

Media partner: taz. die tageszeitung


Photos: spreeagenten; 1) Girls’ Orchestra - drawing by concentration camp prisoner Mieczysław Kościelniak ; 3) Michal Rovner, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau //Michal Rovner at Auschwitz Memorial and Museum

logoleiste_23.6.jpeg